CDEmoHard Rock

Getting Away With Murder

Erschienen
2004 (Erstveröffentlichung) · Europe
Label / Katalognr.
Geffen Records – 0600445051270, El Tonal – 0600445051270
Format
CD, Album, Enhanced, Repress (Universal M & L, Germany)
Genre
Rock
In der Sammlung seit
12.07.2026
Marktpreis ab
2,99 € (14 Angebote)
Gesamtspielzeit
38:05 min

Hintergrund

Erstveröffentlichung
06.06.2005
Albumtyp
4. Studioalbum von 11 (Papa Roach)
Karriere
8 Jahre nach dem Debütalbum „Old Friends From Young Years“ (1997)
Bandgeschichte
Papa Roach bestand zu diesem Zeitpunkt seit 12 Jahren
Produziert von
Howard Benson
Vorgänger
Lovehatetragedy
Nachfolger
The Paramour Sessions

Getting Away with Murder ist das dritte offizielle Studioalbum der kalifornischen Band Papa Roach. Es wurde am 27. August 2004 veröffentlicht. Es war das erste Album der Band mit Geffen Records und erreichte Platz 17 der Billboard-Charts.

Musikstil

Auf Getting Away with Murder sind weniger Nu-Metal-Anleihen als auf den Vorgängeralben Lovehatetragedy und Infest enthalten und enthält kaum noch Rap-Elemente. Das Album geht stilistisch eher in die Richtung des Alternative Rock, der Allmusic Guide nennt allerdings als Stilrichtungen auch Alternative Metal, Heavy Metal und Hard Rock.

Daneben sind auch Punkeinflüsse wie auf Tyranny/Normality und Done with You zu hören. Letzterer wird daneben auch von Tempowechseln bestimmt. Auf dem Titeltrack Getting Away with Murder sind Industrialelemente enthalten und Be Free weist gewisse Parallelen zum musikalischen Stil AC/DCs auf.

Der Song Scars ist eine der ersten Balladen der Band überhaupt und hat dementsprechend einen anderen Rhythmus als die restlichen Stücke auf Getting Away with Murder.

Tour Edition

Harder Than a Coffin Nail – 3:28

Caught Dead – 3:04

Take Me (Live) – 3:34

UK Edition

Harder Than a Coffin Nail – 3:28

Caught Dead – 3:04

Singles

Die erste Single des Albums ist nach dem Album benannt, sie heißt Getting Away with Murder. Sie erreichte in Österreich Rang 28 und in Deutschland Platz 38. Zudem ist sie der Soundtrack des Filmes Riddick. Weiterhin wurde der Titel Scars als Single ausgekoppelt, welcher auch auf dem Album The Paramour Sessions in einer spanischsprachigen Version als Bonuslied enthalten ist.

Rezeption

Das Album erreichte im deutschsprachigen Raum und in den Vereinigten Staaten die Top 20 der Charts. Nachdem Getting Away with Murder 2005 in den Vereinigten Staaten mit der Goldenen Schallplatte ausgezeichnet wurde, ist es dort inzwischen mit der höheren Platin-Schallplatte zertifiziert.

Die Resonanz der Kritiker zu Getting Away with Murder fiel sehr unterschiedlich aus. Aus acht englischsprachigen Rezensionen errechnete die Website Metacritic eine durchschnittliche Bewertung von 59 von 100 möglichen Punkten.

In deutschen Medien gab es ebenfalls unterschiedliche Meinungen zum Album. Rock-Hard-Autor Marcus Schleutermann lobte in seiner Kritik das Gitarrenspiel Jerry Hortons, welches „maßgeblich für den Wiedererkennungswert von Papa Roach“ sorge. Außerdem befand er, Jacoby Shaddix' Gesang sei „gleichermaßen hart wie melodisch“ und „vermittle Emotionen“. Eine ähnliche Meinung vertrat unter anderem Eberhard Dobler von Laut.de, welcher Jacoby Shaddix' „emotionale Power“ als einen Grund für den Durchbruch der Band sah. Der Rezensent führte als Stärken der Band auf dem Album „griffige Songs […] und energetische Vocals“ auf. Das E-Zine Vampster prognostizierte dem Album zwar geringeren kommerziellen Erfolg als Infest, war aber einer Meinung mit Laut.de und dem Rock Hard bezüglich Gesang und den Gitarrenriffs. Die Mehrheit der Titel auf Getting Away with Murder wurde vom Kritiker des Magazins gut aufgenommen, so wurde das Lied Scars als „kraftvolle Ballade“ und Not Listening als „eingängiger Song“ beschrieben.

Eine eher verhaltene Meinung über das Album wurde beispielsweise von Armin Linder von Plattentests.de vertreten, Scars sei ein „peinlicher Schlager“ und Jacoby Shaddix' Gesang „nicht immer unbedingt authentisch“; die Stücke auf Getting Away with Murder würden sich ähneln, was ein schlechtes Zeichen sei.

Quelle: Wikipedia – „Getting Away with Murder“, Text unter CC BY-SA 4.0. Weitere Fakten: Wikidata, MusicBrainz.

Tracklist

13 Titel

1Blood (Empty Promises)2:56
2Not Listening3:10
3Stop Looking Start Seeing3:08
4Take Me3:26
5Getting Away With Murder3:12
6Be Free3:18
7Done With You2:52
8Scars3:28
9Sometimes3:08
10Blanket Of Fear3:22
11Tyranny Of Normality2:40
12Do Or Die3:25
VideoMaking Of Getting Away With Murder

Mitwirkende

Produktion
Howard Benson
Produktion [Enhanced Cd]
Devin Dehaven, Greg Patterson
Texte
Dave (9), Jacoby
A&R
Ron Handler
Abmischung
Chris Lord-Alge (1 to 9, 11, 12), Mike Plotnikoff (10)
Art Direction
Dave Buckner, Greg Patterson, Jerry Horton
Aufnahme
Mike Plotnikoff
Bass
Tobin Esperance
Edited By [Protools]
Eric Miller, Mike Plotnikoff, Paul Decarli
Fotografie [Band]
Jerry Horton, Olaf Heine
Gesang
Dave Buckner, Jacoby Shaddix, Jerry Horton, Tobin Esperance
Gitarre
Jerry Horton, Tobin Esperance
Graphic Design
Greg Patterson
Keyboards
Howard Benson
Linernotes
Peter Ayer
Management
Dennis Sanders, Mike Renault
Mastering
Ted Jensen
Musik
Jerry (5, 9, 12), Tobin
Programmierung
Howard Benson, Paul Decarli
Schlagzeug
Dave Buckner
Technician [Drums]
Gersh
Technician [Guitar Guru]
Keith Nelson
Technician [Pre-production]
Bob Wall
Toningenieur [Additional]
Eric Miller
Anmerkungen zu dieser Pressung (Discogs, Englisch)

Sticker: Featuring Getting Away With Murder And Scars. Also Contains Behind The Scenes Footage! Enhanced CD: Making Of Getting Away With Murder Produced at Bay 7 Studios, Valery Village, CA and Sparky Dark Studio, Calabasas, CA Mixed at Image Recorders, Hollywood, CA Except Blanket Of Fear mixed at Bay 7 Studios, Valery Village, CA Mastered at Sterling Sound, NYC All songs Viva La Cucaracha Music/ASCAP 2004 ℗© 2004 Geffen Records a division of UMG Recordings Inc. Made in the EU